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Nutzungsbedigungen

 

Nutzungsbedingungen der historischen Fahrzeuge

Stand 01. Januar 2017

Ergänzend zu unseren allgemeinen Geschäftsbedingungen beachten Sie bitte die folgenden Nutzungsbedingungen der Essener Verkehrs-AG:

 

A) Rechte und Pflichten des Kunden und seiner Gäste

(1) Der Kunde hat einen Anspruch auf Beförderung gemäß dem geschlossenem Nutzungsvertrag und der maximal zulässigen Personenzahl des eingesetzten Fahrzeuges (siehe E), ebenso die von ihm benannten Personen (=Fahrgäste).

(2) Jeder Fahrgast muss sich so verhalten, wie es die Sicherheit und Ordnung des Betriebes, seine eigene Sicherheit und die Rücksicht auf andere Personen erfordern.

(3) Die Fahrgäste müssen den Anweisungen des Personals grundsätzlich Folge leisten. So kann das Personal Fahrgäste beispielsweise auf bestimmte Wagen verweisen, wenn dies aus betrieblichen Gründen oder zur Erfüllung des Nutzungsertrages notwendig ist.

(4) Die vom Kunden in das Fahrzeug eingebrachten Dinge (Dekoration, Geschirr usw.) sowie der angefallenen Abfall müssen von diesem entsorgt werden. Das Fahrzeug muss besenrein verlassen werden. Besen und Entsorgungsmöglichkeiten werden zur Verfügung gestellt. Sollte dies dem Kunden nicht möglich sein oder unterlässt er es, entstehen zusätzliche Reinigungskosten, die gesondert, nach Aufwand, in Rechnung gestellt werden. Bei Verschmutzung durch Erbrochenes und verschüttete Getränke entstehen diese zusätzlichen Kosten in jedem Fall.

(5) Das Rauchen ist in den Fahrzeugen und auf den Bahnsteigen im U-Stadtbahn- Bereich nicht gestattet. Raucht ein Fahrgast dort, wo es ausdrücklich nicht erlaubt ist, wird ihn das Personal zunächst darauf aufmerksam machen. Falls der Fahrgast trotz eines solchen Hinweises weiterhin raucht, wird er von der weiteren Beförderung ausgeschlossen.

 

B) Ausschluss von der Beförderung

(1) Das Personal kann Personen, die eine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung des Betriebes oder auch für andere Fahrgäste darstellen, von der Beförderung ausschließen. Hierzu zählen z.B. stark alkoholisierte Personen. Die Entscheidung liegt im Ermessen des Personals. (siehe auch D (2)).

(2) Die Mitnahme von Personen, die auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind, kann aufgrund der Bauweise der Fahrzeuge nicht zugesichert werden. Die Entscheidung über die Mitnahme liegt im Ermessen des Personals. (siehe auch D (2)).

 

C) Rechte des Verkehrsunternehmens

(1) Das Fahrpersonal übt in den Fahrzeugen als Beauftragter der Essener Verkehrs-AG das Hausrecht aus.

(2) Missbrauch von Nothilfemitteln

Der Fahrgast darf die Notbremse oder andere Sicherungseinrichtungen nur dann betätigen, wenn Gefahr für seine Sicherheit, die Sicherheit anderer oder des Fahrzeugs bzw. der Betriebsanlagen besteht. Bei Missbrauch wird durch die Essener Verkehrs-AG ein Betrag i.H.v. 30 € in Rechnung gestellt; weitergehende Ansprüche bleiben davon unberührt.

(3) Nichtverfügbarkeit der historischen Fahrzeuge und Einschränkungen

Da es sich um historische Fahrzeuge handelt, kann keine Gewähr dafür übernommen werden, dass das gewünschte Fahrzeug am Reisetag einsatzbereit ist. Die Essener Verkehrs-AG bzw. der von ihr Beauftragte behält sich daher das Recht vor, bei Defekt des historischen Fahrzeuges, ein anderes, auch nicht-historisches Fahrzeug einzusetzen oder die Fahrt abzusagen. Bei Absage der Fahrt wird der Fahrpreis voll erstattet. Es kann, vor allem in der Herbst- und Winterzeit, zu witterungsbedingten Einschränkungen und/oder Änderungen des Fahrtverlaufes kommen. Die Essener Verkehrs-AG bzw. der von ihr Beauftragte behalten sich daher das Recht vor, aufgrund von z.B. Blitzeis, starkem Schneefall, Überschwemmungen oder Sturm die Fahrt abzusagen oder die Fahrzeit zu kürzen und zu einer Standzeit in einem der Betriebshöfe umzuwandeln. Bei Absage der Fahrt wird der Fahrpreis voll erstattet, Standzeiten werden nicht erstattet. Weitergehende Ansprüche werden ausgeschlossen.

 

D) Mitnahme von Sachen und Tieren

(1) Der Kunde darf Sachen mitnehmen, wenn dadurch die Sicherheit und Ordnung des Betriebs nicht gefährdet wird. Das von der Essener Verkehrs-AG beauftragte Personal entscheidet im Einzelfall, ob Sachen zur Beförderung zugelassen werden und an welcher Stelle sie unterzubringen sind. Vermutet das Personal, dass sich in einem Gepäckstück oder Frachtgut gefährliche Stoffe befinden, so kann es vom Fahrgast Angaben zum Inhalt verlangen. Verweigert der Fahrgast die Auskunft, so wird das Gepäckstück von der Beförderung ausgeschlossen.

(2) Unsere Fahrzeuge sind aufgrund ihres Alters nicht barrierefrei und daher nicht bzw. nur sehr eingeschränkt für die Mitnahme von Rollstühlen, Rollatoren und Kinderwagen geeignet. Das Personal entscheidet im Einzelfall, ob eine Mitnahme dieser Geräte möglich ist.

(3) Ein Anspruch auf die Beförderung von Sachen besteht nicht.

(4) Tiere

Kunden können Tiere mitnehmen, wenn dadurch die Sicherheit und Ordnung des Betriebes nicht gefährdet ist. Ein Anspruch hierauf besteht nicht.

 

E) Maximal zur Beförderung zulässige Personenzahl bei Partyfahrten

(1) Tw 888

a) mit Buffet-Einbauten 16 Personen

b) ohne Einbauten 22 Personen

(2) Bw 350 (Beiwagen zu Tw 888) 22 Personen

(3) Gtw 705 34 Personen

(4) Gtw 1753 50 Personen

(5) KOM 3902 (Bus) 40 Personen

 

Für eine gelungene und für alle Seiten angenehme Sonderfahrt haben wir noch einige weitere Hinweise und Bitten:

Toilettenbenutzung

Die historischen Fahrzeuge verfügen über keine Toiletten. Im Verlauf der Sonderfahrt werden in einem Abstand von 45 bis 60 Minuten Betriebshöfe oder Endstationen mit Betriebstoiletten angefahren, wo

entsprechende Pausen eingelegt werden. Zwischenstopps „auf freier Strecke“ sind in der Regel aus betrieblichen Gründen nicht durchführbar. Bitte weisen Sie Ihre Gäste schon im Vorfeld darauf hin. An den End -

stationen steht häufig nur eine WC-Kabine zur Verfügung, bitte bedenken Sie dies bei Ihrer Zeitplanung; Grünanlagen dienen in keinem Fall als Ausweichmöglichkeit!

 

Verhalten auf Betriebshöfen

Bei Fahrtbeginn, Fahrtende und Zwischenhalten auf Betriebshöfen gelten aufgrund von Sicherheitsbestimmungen besondere Regeln:

Bei Fahrtbeginn werden sie von unserem Personal am Eingang des Betriebshofes in Empfang genommen und gemeinsam zum Fahrzeug geführt. Nach Ankunft auf dem Betriebshof führt Sie und Ihre Gäste ein

Zugbegleiter als Gruppe zu den Toilettenanlagen bzw. zum Ausgang. Die Grünanlagen auf dem Betriebsgelände dienen in keinem Fall als Toilette (siehe Punkte A (2), A (3) und B). Nach Möglichkeit gehen Sie bit -

te auch als geschlossene Gruppe zurück zum Fahrzeug.

Das Verlassen der vorgesehen Wege und das eigenmächtige Betreten von Gebäuden und/oder anderen Fahrzeugen ist nicht gestattet!

 

»Suche beim Stehen festen Halt«

So las man es früher als Hinweis in den Straßenbahnen und das hat bis heute seine Gültigkeit. Da wir uns im Straßenverkehr bewegen, kann es jederzeit zu Gefahrensituationen kommen, die – trotz der defensiven

Fahrweise unseres Personals – eine Notbremsung erforderlich machen. Suchen Sie sich stets eine Haltemöglichkeit, wenn Sie sich im Fahrzeug bewegen.

Tanzen macht Spaß, den gönnen wir Ihnen auch von Herzen und es gehört einfach zur geselligen Party. Ein Problem stellt allerdings das Aufschaukeln des Fahrzeuges durch rhythmisches Wippen dar. In einem

solchen Fall ist unser Personal gehalten, das Fahrzeug anzuhalten und Sie zu bitten, „normal“ weiter zu tanzen (siehe Punkt B (1)).

 

Getränkeauswahl

Beachten Sie bitte bereits bei der Planung, dass in den Fahrzeugen bauartbedingt nur wenig Platz zur sicheren Lagerung von Getränkekisten vorhanden ist. (siehe Punkt D (3)).

Unsere Erfahrung zeigt, dass Spirituosen bei einer Feier auf kleinem Raum, wie unseren Fahrzeugen, der Stimmung eher abträglich sind. Wir bitten Sie daher sehr eindringlich von vorneherein darauf zu verzichten

und auch Ihre Gäste darauf hinzuweisen (siehe auch Punkt B (1)).

 

An-/Abreise

Wir machen darauf aufmerksam, dass an den Betriebshöfen keine Parkmöglichkeiten vorhanden sind. Falls sie mit Ihrem Kfz zum Be-/Entladen unseres Fahrzeuges das Betriebsgelände befahren müssen, sprechen

Sie dies bitte vorher ab; unser Personal wird Sie entsprechend einweisen. Ansonsten ist das Befahren des Betriebsgeländes nicht gestattet!



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